Bauthermographie

Bauthermographie
Bauthermographie

Was ist Thermographie

Thermographie ist die bildliche Darstellung der Temperaturverteilung auf einem Körper. Jeder Köper mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes (-273,15°C) sendet Wärmestrahlung aus. Diese für das menschliche Auge nicht sichtbare Strahlung wird mit Hilfe von Wärmebildkameras sichtbar gemacht. Diese Strahlung wurde bereits 1800 durch Wilhelm Herschel entdeckt.

Anwendungsbereiche der Thermographie

Gebäudethermographie: Bei der Gebäudethermographie wird der Blick auf mögliche Wärmebrücken am Gebäude gerichtet. Hierbei ist darauf zu achten das der Temperaturunterschied zwischen Aussen- und Innentemperatur mindestens 15°C beträgt. Der beste Messzeitpunkt ist ca. 1 Std vor Sonnenaufgang. Somit sind die Nächte in der Zeit von November bis März sehr gut geeignet. Des Weiteren sollten immer auch Innenaufnahmen gemacht werden um eine bessere Aussagekraft zu erhalten.

Denkmalschutz: Durch die Thermographie können z.B. versteckte Fachwerke und deren Substanz sichtbar gemacht und Beurteilt werden ohne die Fassade zu öffen.

Schimmelerkennung: Durch die sehr feine Skalierung von Wärmebildkameras ist es möglich Stellen aufzudecken bzw. sichtbar zu machen welche sehr nahe am Taupunkt liegen und somit ein bevorzugter Platz für Schimmelbildung ist.

Leckortung: Wärmebilderfassung vereinfacht die Leckortung vor allem an verdeckten Stellen und macht damit ein Aufschlagen von Wänden oder Fußböden "auf Verdacht" unnötig. Die Thermographie macht sich dabei den Umstand zunutze, dass austretendes Wasser einen Temperaturunterschied zur Umgebung aufweist.

Luftundichtigkeiten: In der Verbindung mit einer BloorDoor Messung lassen sich Undichtigkeiten an der Gebäudehülle bildlich darstellen und dokumentieren. Undichte Gebäudehüllen sind der Hauptgrund für Energieverluste und somit auch für hohe Heizkosten.

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